Kater „S“ im Tumbler

Mit vier Katzen fand ich deren Marotten lustig.

Nun, da ich 10 Katzen habe, muss ich mehr Wert auf Katzengehorsam legen. Kater „S“ habe ich aus dem Tumbler gehoben, in den Gang gestellt und in Menschensprache erklärt, sowas gehe nicht.

Für Katzenmarotten habe ich keine Zeit mehr, sobald der Wurf das Nest verlässt, was relativ schnell geht. 1. Priorität wird sein, dass die sechs Kleinen lernen, meine Füsse zu meiden, damit ich sicher in meiner Wohnung GEHEN KANN.

Längst bin ich barfuss, um meine Füsse nicht zu hindern, zu ertasten, wohin ich trete. Auf ein Katzenwelpen wäre sehr schlimm. DAS gilt es zu vermeiden von Anfang an. Bei vier Katzen kann ich jede höflich bitten wegzutreten, bei 10 Katzen ist diese Erziehung völlig ungenügen.

Im www wird immer mal behauptet, wegtreten sei der Katzen Problem. Das stimmt nur bedingt. Ein Fehler meinerseits und eine verletzte Katze ist sofort mein Problem. Bei aller Freude und Spass ist Katzenerziehung auch CVerantwortung, damit Mensch und Katzen sich gegenseitig nicht verletzen.

Fährt eine Katze die Krallen aus, bin ich froh, dass meine Augen hinter einer Brille versteckt sind. Menschen können Katzen verletzen und Katzen Menschen. Da gilt es ganz vorsichtig zu sein, dass alle stets gesund und munter sind.

Katzenfoto

Katzenwelpen zählen für Fortgeschrittene: Das rot-weisse Welpen ist zuhinterst, man sieht einen Hauch von ihm, danach die beiden Dreifärber, ein liegendes Rotes, das Tigerli, und die beiden letzten Roten.

Jetzt sind sie knapp zwei Tage alt.

Querdenker kommen vor Gericht

Watson hat dazu heute einen Artikel.

Wann beginnt Denken zu entgleisen? Bleiben wir beim Thema Impfung, obwohl noch andere Themen dazu gehören.

Impfen ist vergleichsweise eine ältere Technik, um ganz schlimme Krankheiten, wenn die Bevölkerung durchgeimpft ist, auszurotten.

Meine Generation kenn Poliopfer in der Schweiz, deren Leben oft ein grossartiger Kampf gegen die Poliobehinderung ist. Viele haben im 1. Arbeitsmarkt gearbeitet in der damaligen Hochkonjunktur der 70er, 80er Jahre.

Wer nicht selbst Polio hatte, begegnete dem Lebenskampf dieser Polioopfer.

Selbst betroffen von einer Behinderung Cerebrale Parese, habe ich meine Kinder impfen lassen, einige Kinderkrankheiten mit abscheulichen Auswirkungen im Extremfall, mussten sie nicht erleiden, die Impfung schützte.

Überall kann man im www nachlesen, wieviel die jeweiligen Impfungen an Segen gebracht haben.

Nein, nützt nichts, die Technik des Impfens wurde während Covid massiv in Frage gestellt, ich erlebte es live, weil ich in einer Institution wohnte und zuvorderst sich Pflegepersonal nicht impfen lassen wollte. Lieber ständig diese Tests.

Ich habe ständig Maske getragen,die Angst, den Virus zu erwischen, dauerpräsent. Hat mich, Gott sei auf den Knien gedankt, nicht erwischt.

Nun ist eine Impfung statistisch ein sehr grosser Segen. Es bleiben Menschen, die eine Impfung nicht vertragen oder widrige Umstände, wir wurden immer ermahnt, nur voll gesund uns impfen zu lassen vor Jahrzehnten.

Also 100% Erfolg, ich schreibe nicht von der Wirkung, sondern, dass der Impfvorgang immer erfolgreich verläuft, das gibt es praktisch nicht, dass irgendwas einen 100% Erfolg erlangt.Die Impfung wurde an die gesamte Bevölkerung abgegeben, jeder Mensch einmalig, anders. Also gibt es vereinzelt Menschen, die sind Opfer des Impfvorgangs. Aber es schreien mit Sicherheit mehr Menschen, sie seien Impfopfer, als es wirklich Impfopfer gibt.

Die Welt konfrontiert mit diesem Virus, der klar auf Menschen übersprang, hat erstaunlich schnell wirksame Impfstoffe entwickelt.

Es wäre sehr wünschenswert, wenn weltweite Solidarität Überhand nehmen könnte, nicht ExtremistInnen, die, wenn sie angeklagt werden konnten, evtl. Gesetze gebrochen haben.

Die Demokratien müssen ihre StaatsvertreterInnen besser im Griff haben, dass sie „servir et disparaitre“ lernen, nicht Hochmütigkeit, Selbstbereicherung, Machtmissbrauch.

Was mir wichtig erscheint, ist wieder zu erlernen miteinander zu diskutieren, wo aber Straftaten zu ahnden sind, müssten Gerichte viel schneller handeln, nicht Monate/Jahre später.


Nun kommen wir zum zweiten Thema: QuerdenkerInnen leugnen je nachdem den Holocaust.

Da muss sich die Mehrheit bei der eigenen Nase fassen: Im WK II wurden 60 bis 70 Millionen Menschen getötet, 10 bis 11 mal mehr Tote als die Vernichtung der Juden.

Was haben wir im Geschichtsunterricht gelernt? Hitler, das Monster, es komme nie mehr vor, dass solch ein „Monster“ soviel Macht bekomme.

Gucke ich mich seit Jahrzehnten und heute im Mai 2023 um, dann habe ich Angst: Die Weltmächte streiten um die Vorherrschaft. Die Globalisierung war und ist eine Lüge auf dem Buckel der Ärmsten dieser Welt. Der Hunger ist präsenter als je zuvor, das Klima ist extremer geworden, die Artenvielfalt schwindet.

Man muss ehrlich in der Geschichte hinschauen, was Menschen, Menschen und unserem Planeten antun, um reich und reicher zu werden. Wer aus der Geschichte lernen möchte, kann eine bunte Vielfalt von Menschen an einen runden Tisch einladen und lernen, wie Menschen im Jahr 2023 denken, wie sie zu ihrem Denken gekommen sind, was nützlich sein könnte nach heutigem Stand der Wissenschaften und was in Verleugnung und Extremismus, evtl. sogar Straftaten enden könnte.

Vor jeder Straftat ist menschliches Denken, was diese Straftat planen muss. Das Denken kommt zuerst. Kaum je ist eine Tat nur im Affekt und nach der Tat setzt menschliches Denken erst ein.

Generationen nach der Meinen werden sich um kluges und nicht empfehlenswertes menschliches Denken kümmern wollen, nicht mehr ängstlich sein und sog. krankhaftes, psychiatrisches Denken in Institutionen entsorgen und sich vorgauckeln, die gesellschaftlichen Gefahren damit gebannt zu haben. Es ist genau umgekehrt, dass das scheinbar vordergründige Normale gefährlich ist.

Ämter versagen in der Schweiz, weil sie nicht zuhören, kein einziges Mal die subjektive bzw. objektive Not eines Menschen Ernst nehmen, irgend welche Normen druchdrücken wollen, die mittelalterlicher als das Mittelalter selbst sind, also völlig veraltet und überholt, nicht einmal in Übereinstimmung mit geltenden Gesetzen in der Schweiz.

Ängstliche Menschen entfernen sich bewusst und instinktiv aus Gefahrenzonen. Als Frau gehe ich lange weg, wenn ich kann, bevor ich je geschlagen werde. Es ist völlig unverständlich, dass Beziehungsdelikte geschehen, weil Frauen in toxischen Beziehungen verharren.

Mädchen, Frauen, kleine Jungs geht weg wenn ihr irgendwie könnt, bevor ihr Gewalt erleiden müsst.

Merke: Al-Anon leitet erwachsene Frauen dazu an, stets die Autoschlüssel bereit zu halten, um mit den Kindern weg zu fahren bevor der Suchtkranke zuschlagen kann.

Welpen sind munter, alle über 110g schwer

Wozu Grossmutters Waage taugt, um Katzenwelpen zu wägen.

Die sind alle im grünen Bereich, was mich freut. Ich gucke mir die sechs Fellknäuel an und lerne sie unterscheiden. Nur zwei haben schwarz im Fell, eines ist rot-weis, eins ein rotes Tigerli und die zwei Letzten hauptsächlich rot.

Nun bekommen die alle einen „Y“ Namen. Vorsichtigerweise irgendwas, was für Männchen und Weibchen taugt. Ich habe noch nie das Geschlecht von Katzen selbst bestimmt, das macht die Tierärztin. Rot-weiss sollte ein Bube sein, rein theoretisch.


Mir scheint, der heutige Morgen verläuft stiller als gewohnt. Die grossen Jungs haben sanfter gespielt, das zweite Weibchen findet diese neue Situation gewöhnungsbedürftig, sie faucht den Wurf gelegentlich an, wird wohl viel Liebe brauchen, bis der Wurf etwas grösser ist und sie einbezogen wird. Sechs Welpen zu erziehen, das braucht alle grossen Katzen.

Von Kater „D“ – weiss er überhaupt dass er Papa ist? – erhoffe ich mir, dass er noch besser mitläuft, sich als einen Teil der Gruppe verstehen lernt. Er macht grosse Fortschritte, ist der Ängstlichste der grossen vier. Er wird im August ein Jahr, die drei andern sind 13 Monate alt.

Wer hätte das gedacht, dass es so laufen wird? Hätte ich es gewusst, ich wäre ruhiger geblieben. Auf Katzeninstinkt vertrauen, ich habe gewartet, bis gedeckt wurde, damit die Katzenmama nicht als zu junge Mutter wirft.

Man stelle sich vor, sechs Welpen von Hand aufziehen, das ist unmöglich. „E“ schäft teilweise, während die Kleinen saugen. Eben schlief eins und die restlichen fünf wollten Mama. Das Gewusel wie sie übereinander krabbeln und voll klar, die Stärksten kriegen am meisten und für die Kleineren reichts auch.

Mich interessiert dann, ob schon jetzt die Stärkeren die Jungs sind. Ein Rotes schlief und das Schwarze saugte, liess sich nicht vertreiben.

Das weiss-rote war am Schuchen nach einer Zitze pausenlos.

Sie geben leise Laute, „E“ hört genau hin und ändert ihre Stellung zum Säugen.


In wenigen Stunden sind die ersten 24h um, sechs Welpen leben, die Katze „E“ lebt, ich finde es ein Wunder. Noch immer gucke ich, um rechtzeitig entdecken zu können, ob alle Welpen Milch bekommen. Das tun sie definitiv. Die Satten kugeln sich zusammen und schlafen.

Beim kleinsten Pieps ordnet sich „E“ neu, damit jedes Welpe eine Zitze bekommt. Ein 24h Job.

Ich musste heute weg, das Katzengehege, Dachterrasse, ist in Auftrag gegeben. Mit den Lieferfristen heute, dauert das. Am längsten dauert das Warten aufs neue Glas mit Katzenklappe. Derweil werden die Schreinerarbeiten erledigt. Was immer vorfabriziert wird, muss in den Lift passen, grössere Stücke kommen nicht hoch in meinen Adlerhorst.

Da der Wurf länger als drei Monate bei mir bleibt, muss ich alles mindestens verdoppeln. Die Katzen bekommen möglichst Natur, nicht hochtechnisch, sondern Holzarbeit, eine Baumverzweigung aus dem Wald, kein Plastikspielzimmer.

Einzige Ausnahme sind die Katzenklos. Was anderes als Plastik habe ich nicht gesichtet, weils hygienisch ist. Mit dem verbrauchten Biokatzenstreu könnte ich nun doppelt soviele Pflanzen ziehen. Evtl. gibt es etwas Naturwiese ins Katzengehege. Dieses Katzengras, was ständig eingeht, ist nicht besonders nachhaltig. Meine Katzen legten sich zuerst drauf, dann war es platt, dann wurde es ausgebudelt, dann war es weg.

Irgendwann habe ich mich kundig gemacht und feststellen müssen, dass Katzengras sehr temperaturempfindlich ist. Evtl. wäre Normalgras viel tauglicher. Da bin ich noch auf der Suche nach einer guten Lösung. Ich stelle mir eine Grasschale vor, die für alle zugänglich ist und nicht mehr einzelne Töpfchen. 10 Töpfchen Katzengras und ich träume nachts davon.

Das Ziehen von Katzengras mit Samen klappt nicht recht. Kurz Katzengras und ich sind nicht kompatibel. Dafür glauben meine Zimmerpflanzen dran, alles für die Katze.

Trächtige Katze „E“ gebärt

Zwei der vier Katzenwelpen im Ultraschall gesichtet, sind auf der Welt, leben. Eins ist ein Dreifärber, das andere Rot-weiss. Mindestens zwei weitere sind in der Gebärmutter, weil auf dem ärztlichen Ultraschall gesichtet.

Katzendane „E“ hat auf meinem Schoss ihr erstes Katzenwelpen geboren. Von nun auf gleich: Kurze Ansage, dass sie Wehen habe und schon kam das erste Welben zur Welt, ein Dreifärberli.

Ich zügelte die kleine Katzenfamilie in die Hundetragtasche, trotz Schaffell Ist das Sofa, wo ich zu sitzen pflege, nicht wirklich eine Gebärstation für trächtige Katzen.

Nun ist das zweite Welpen geboren, rot-weiss, evtl. ein Kater.

Gerade haben wir Pause bis Nummer drei und vier, evtl. fünf das Licht des Tages erblicken.

Die drei andern Katzen zeigten Interesse, als ich klar signalisierte, es handelt sich um Chefinnensache, zogen sie sich beruhigt zurück und schlafen.

Nach 20 Uhr hat Nummer drei Welpe das Licht der Welt erblickt, lebend, putzmunter, nein, noch nicht geputzt, das macht nun „E“.

Fehlt noch Nummer vier und evtl. hat es noch eins, auf dem Ultraschall waren vier Welpen zu sehen.

Für ein erstes Mal ist das sehr aufregend. Noch nie habe ich irgendeine Geburt so nahe aus der Perspektive der Beobachterin erlebt.

22 Uhr: Ich zähle fünf neugeborene Katzenwelpen. 1, 2, 3, 4, 5. Echt, „E“und ich kriegen Arbeit.

23. 5 2023 morgens um zwei Uhr liegen sechs Katzenwelpen beeinander. Woher kommt dieses Nachzügerli? Sie sehen allerliebst aus. „E“ läuft , hat schnell eine Runde gedreht, wollte von mir gestreichelt werden und natürlich gelobt.

Damit beginnt ein neues Katzenkapitel. Die Kleinen sind so süss.Zwei bis drei schauen aus wie „E“ viel rot, zwei haben schwarz und eins ist rot-weiss. So habe ich optisch einfach wieder zu erkennende Katzen, nicht alle, aber es hat davon.

Jetzt heisst es weiterhin wachsen und hoffentlich gedeihen. Nichts ist selbstverständlich. Es kann immer so und anders kommen. Dankbarkeit, wenn was gelingt, hat noch nie geschadet.

Ich kriege den Part der Waschfrau. Die Idee von Zeitungspapier mit Druckerschwärtze finde ich nicht sehr anmächelig. Wir versuchens mal mit Tüchern.

Wenns gut kommt, wird Katze „D“ kastriert. Ich will nicht viele Katzen, sondern solche, die taugen für Behinderte.

Meine vier können nicht auf Aufforderung hochspringen auf meine Oberschenkel. Das sollte ich den sechs Kleinen beibringen. Ich lag immer mit Schmerzen im Bett, also sind sie Bettlägrigkeit gewohnt. Vom Sofa aus bücke ich mich oder sie kommen von selbst. Aber für einEn RollifahrerIn wäre es praktisch, ein Wort zu haben, um zu signalisieren, dass die Katze nun hochspringen darf, willkommen ist.

„Warte“ als Gegenkommando wird beachtet, weil ich mein Essen für mich essen will und auf dem oSfa oder liegend im Bett esse. Ganz selten esse ich am Tisch. Also gibt es eine zu meidende Zohne, wenn ich esse. Ich will keine Katzen in meinem Teller. Gemeinsam aus einem Tellerchen, essen wir nicht.

Ich denke, wenn Befehle für mich Sinn machen, spüren bzw. hören das die Katzen und gehen drauf ein. Ich wiederhole oft, bei der Küche muss ich immer lachen. Ist die Schiebetür um einen Hauch nicht verschlossen und glauben sich die Katzen unbeobachtet, gehen sie in die Küche, wohl wissend, dass sie nicht sollten. Solange die Herdplatten nicht heiss sind, ist das egal. Darum gucke ich manchmal zu und doch weg, wie wenn ich es nicht sehen würde.

Brienz geräumt wegen Bergsturz

Blick Schlagzeile: „Auch in der Nacht kommt der Berg nicht zur Ruhe.“

Wir hatten auf dem Gymnasium in den 70er Jahren einen Lateinlehrer, der journalistische Sprache auf Logik überprüft und uns, die zukünftigen Studierten immer bat, keine Sprachblüten zu produzieren, sondern logische Sprache zu benutzen.

Punkto Bergsturz heisst das wohl laut dieser Blick Schlagzeile, dass der Berg tagsüber rumoren und runterfallen darf. Nach Sonnenuntergang hat er gefälligst die Schlafmütze anzuziehen, in die Bettsocken zu schlüpfen, Ruhe zu geben, zu schlafen, sich nicht talwärts zu bewegen.

Der Berg, erstaunlich, erstaunlich schläft nachts nicht. Die geologischen Gegebenheiten bestimmen, wann es zum grossen Bergsturz kommen wird, Brienz als Dorf wurde längst geräumt, man wartet, bis der Fels, der sich bewegt, runtergestürzt ist.

Blick Schlagzeile: Der Berg ist 24 Stunden pro Tag im Runterfallen begriffen. Das hätte niemand gedacht, das ist eine kleine Sensation, dass der Berg nicht wie Menschen schläft.

Es ist symptomatisch seit Jahrzehnten, dass der Mensch sich einbildet, das Mass aller Dinge zu sein.

Grün-rote Autoreligion

Das schreibe und denke ich schon lange, was Frank A. Meyer im Blick publiziert.

Was Grün behauptet alles zu wissen ist die neue areligiöse Religion.

Gott = Umweltschutz und Tierschutz.

Der Tierschutz in der Schweiz ist wesentlich comfortabler, als was behinderten Menschen, die auf Teufel komm raus geflickt werden von der IV zugestanden wird. Wer nach IV nicht geflickt wurde, weil er bzw. sie behindert ist und bleibt, der wird bevormundet, via zu knappen Finanzen in die Knie gezwungen und so bei der EL gelandet, ewig abhängig.

Velo als Fortbewegungsmittel der ewig Gerechten: Als Elektrorollifahrerin und Handrollifahrerin finde ich die überall in der Stadt Bern irgendwo stehenden Elektroscooter unzumutbar. Wer keine Restgehfähigkeit hat, noch die Kraft Geräte mit Akkus wegzutragen, bleibt im Schilf stehen, das Trottoir ist völlig blockiert.

Ich erinnere an das abgeschlossene Akkufahrrad auf dem Behindertenparkplatz. Alle diese Akkugeräte sind nur im Vergleich mit dem Teufel Auto empfehlenswert. Ansonsten, all die Jungen, die darauf rumfahren sollen ihre Mukis trainieren ohne Akku. Das spart später Medizinkosten, weil sehr gesund.

Wie jede Religion hat auch diese rot-grüne Umwelt“religion“ bzw. Ideologie irrationale Anteile, die weil nicht durchaut wie folgt zu benennen sind:

Ein privilegierter grün-roter Mittelstand, ohne Sachkenntnisse dessen, wer alles Billigstlohnarbeit abliefert für diese Neuprivilegierten, behauptet diese, jenes und alles, voll Verachtung fürs die arbeitende Mehrheit, weil sie nur ihren eigenen fitten Bauchnabel anschauen und meditieren.

Einige Tage keine Lastwagen fahren lassen und all das bio-tofu-was-auch- immer erfährt keine Feinverteilung und die lokalen Bio-Bauernhöfe sind leergekauft.

Einige Wochen Lastwagenstreik und nichts läuft mehr, keine Extras mehr für diese selbsternannten „HohenpriesterInnen“ der Umwelt und des Tierschutzes.

Wer nicht hören will, sollte die Gelegenheit bekommen, mal zu FÜHLEN!

Kaffemaschine gründlichstens putzen

Kaum was graut so rasch wie Kaffepulver. In Privathaushalten wird nicht immer drauf geachtet, man trinkt das Grauen mit.

Mir graut vor gegrautem Kaffee zum Frühstück, also putze ich. Entgegen der Werbung, Nespresso sei super, habe ich eine konventionelle Kaffeemaschine, verbrauchtes Kaffeepulver eignet sich für Peeling, für in die Pflanzen, reinigt Abwasserrohe, ist zur Weiterverwendung prädestiniert.

Das sammle ich je nach Verwendungszweck.

Heute früh also Kaffeeautomat entkalken und das volle Pflegeprogramm inklusive Trocknen. Jetzt warte ich auf die Teile, die durch die Abwaschmaschine gereinigt werden und morgen trinkt es sich wohlig den Kaffee danach.

John Allan muss zurücktreten

Ein mächtiger Wirtschaftsmann, momentan Chairman bei Tesco. Er hat sich in mehreren Fällen Frauen gegenüber nicht korrekt benommen.

Gut, dass solche Männer namentlich mit Bild in BBC News kommen. Je häufiger darüber in den Nachrichten berichtet wird, was Frauen im Patriarchat auf allen Berufsebenen erleiden müssen vom blöden Spruch bis zu Donald Trumps Vergewaltigung, desto eher kommt auf dem Gebiet endlich Nüchternheit und Gleichberechtigung, hoffentlich indem Frauen nicht gleich unangenehm auffallen, sondern Arbeit Arbeit ist im Team mit allen und kein Jagdrevier für Männer.

Werden Frauen ebenso primitiv, ist nichts gewonnen, dann wird es nur schlimmer.

In meiner Jugend sollte ich Judo lernen zur Selbstverteidigung, der Kurs kam nicht zustande. Selbstverteidigung ist Aufrüsten auf einem gesellschaftlichen Gebiet, was der Reform, die heisst Anstand und Korrektheit, bedarf.

Bleibt das unsaubere Verhalten, kann sich ein potentielles Opfer, wenn es um körperliche Angriffe geht, wehren. Danach trifft es das nächste, weibliche Opfer, was nicht Selbstverteidigung kann.

Einer derer, die mich belästigte, hatte ein grosses Jagdrevier, sammelte überall Belästigungstrophäen. Ein anderer hatte ein ganz unglückliches Leben, suchte verzweifelt nach der Nestwärme und Anerkennung, die er nie bekommen hatte, starb sehr früh.

Gesellschaftlich muss sich endlich was ändern, körperliche Integrität ist ein Menschenrecht: Noch immer geben sich viel zu viele Frauen damit zufrieden, dass es besser geworden sei nach #MeToo. Letzthin eine ältere Schauspielerin in Hard talk, BBC, hauchte ins Mikrifon, das Showbiz sei viel besser geworden, um anzufügen, dass sie belästigt worden war, aber alles in einem gewissen Rahmen.

Die aufschreien, kamen unter die Räder. Wer nicht unter die Räder kam, die hatte es friedlich. Es gibt alles und jede Schattierung dazwischen.

Grenzen einer Demokratie müssen besser definiert werden

Der Blick hat heute einen Artikel darüber, dass er verdeckt in der Szene der StaatsverweigererInnen rechechiert hat. offenbar eine wachsende Szene, momentan noch klein, vergleichbar mit den ReichsbürgerInnen in Deutschland, die schon gewalttätig wurden.

Diese Menschen verweigern, was mit Staat zu tun hat, natürlich insbesondere Rechnungen zu bezahlen. Erinnert an ein Kleinkind, was seine Hände vor die Augen hält, Papa nicht mehr sieht und den Zusammenhang nicht begreift, dass Papa immer noch da ist, nur seine kleine Hand dazwischen.

Also gibt es angeblich Tricks, um für den Staat lebend inexistent zu werden, wohl verstanden lebend, nicht tot.

Warum es so unendlich schwer ist für eine Demokratie ihre Grenzen zu definieren, ich werde es wohl nie verstehen.

Was hatten wir Kirchen uns zu bemühen unter der sog. Religionsfreiheit, alles und jedes zu ertragen, die Kirchen sind selbst schuld, es geht um Religion, der Kirchen ihr Problem.

Stimmt nicht, Extremismus ist ein menschliches Problem, überhaupt kein religiöses, Extremismus kann religiöse Züge annehmen.

Die Demokratien hatten immer irgendwelche Ausreden, warum sie der jeweilige Extremismus nichts anging, die Demokratien unschuldig seien, die jeweiligen ProtagonistInnen psychisch krank, z.B. IS. Dort lässt man in Flüchtlingslagern SchweizerInnen und deren Kinder, hilft nicht, selbst schuld, wer sich radikalisieren liess, der bzw. die kann samt Kindern bleiben wo er bzw. sie ist.

Dann kam Covid, dann wurden die Familien auseinander gerissen punkto Meinungen und logischerweise sollten die Demokratien nun lernen, wie Menschen denken ist ein menschliches Problem, Bildung ist Aufgabe der Demokratie und der Staat bestimmt seine Grenzen. Wer Grenzen nie definieren will, diese Demokratie züchtet Extremismus.


Denken lernen: In der ca. 8. Klasse, im Deutsch mussten wir lernen, vor der Klasse zu sprechen. Die Aufgabe war, einen Text mitzubringen, ohne Quellenangabe, die der Deutschlehrer auch nicht kannte.

Gesucht wurden Kriterien, herauszufinden, was einen Schundromantext von einem literarisch anerkannten Text unterscheidet, z.B. Goethe oder Dreigroschenroman?

Wir waren ca. 16 SchülerInnen, die suchten, verglichen und am Schönsten war, wenn der Deutschlehrer daneben griff.

So lernten wir denken. Mich hat diese Aufgabe lebenslänglich geprägt.